F.C. Germania Parsau

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11. German-Cup 2017

Hallenfußball – 11. Großer Germanencup: SSV verteidigt Titel / Parsau und Brome respektabel

Vorsfelde (fast) ohne Fehl und Tadel 

Rühen. Gegen den SSV Vorsfelde scheint beim Großen Germanencup des FC Germania Parsau kein Kraut gewachsen. Wie schon im letzten Jahr stürmte der Landesligist in der Rühener Großturnhalle zum Titel.

Zwei Teams aus dem Isenhagener Land präsentierten sich gegen die teils höherklassige Konkurrenz respektabel und erreichten das Viertelfinale.

„Wir sind als Underdog reingegangen und haben die Vorrunde überstanden. Ich denke, wir haben uns vor heimischen Publikum gut verkauft“, fasste Mats Volans, Germanen-Spieler und Mit-Organisator, den Auftritt seines Teams zusammen. Der 2:0-Erfolg gegen den WSV Wendeschott gleich zum Auftakt sicherte dem FCP am Ende den Einzug in die K.o.-Runde. Dort ging den Gastgebern dann allerdings die Puste aus: 0:4 gegen die TSG Mörse. Der Bezirksligist war so etwas wie die kleine Überraschung des Turniers. In der Vorrunde brachte die TSG dem späteren Sieger die einzige Niederlage bei und durfte sich am Ende über den dritten Platz freuen. Umso höher zu bewerten war das Unentschieden, dass der FC Brome den Mörsern in der Vorrunde abrang. Auch ansonsten machten die Burgherren eine gute Figur. „Sie haben ein bisschen Pech mit den Gegnern gehabt“, meinte Volans. Für den FCB sei durchaus mehr möglich gewesen. Im Viertelfinale scheiterte der Kreisligist nur äußerst knapp mit 2:3 am SV Reislingen.Weniger gut verlief das Turnier für den dritten Vertreter des Isenhagener Landes. In einer allerdings auch stark besetzten Gruppe musste der VfL Knesebeck nach der Vorrunde punktlos den Hut nehmen. Gleiches galt für Kreisklassist TSV Grußendorf. Trotz zweimaliger 2:0-Führung (gegen Brome und Mörse) standen am Ende null Punkte und zwölf Gegentore auf dem Konto. Keine Schande, denn alle drei Gruppengegner zeigten in Rühen guten Fußball.
Den gab es beim Großen Germanencup ohnehin zu bestaunen. Die Zuschauer seien rundum zufrieden nach Hause gegangen, erklärte Volans. Den besten Ball spielten dabei die Vorsfelder. Volans fand: „Sie haben einen Mega-Fußball gezeigt.“ So sicherte sich der Titelverteidiger mit einem 4:1-Finalsieg über Reislingen auch den Titel. Für den unterlegen Finalisten nur ein minimaler Wermutstropfen. „Es war trotzdem ein Top-Wochenende“, so SVR-Coach José Salguero, dessen Team schon am Vortag ein Turnier in Königslutter gewann. Zudem räumten die Reislinger noch zwei Auszeichnungen ab: Björn Skrodsky (bester Torwart) und Fabio Cinquino (Bester Torjäger) wurden ebenso geehrt wie der Vorsfelder Nils Borgstedt (bester Spieler)